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Mappa (Torawimpel)
"Er wachse heran zur Tora, zur Chuppa und zu guten Werken."
Der Torawimpel war seit dem 16. Jahrhundert gebräuchlich in den deutschsprachigen Gemeinden.
Ein sehr schöner Brauch, dessen Ursprung auf den Rabbi Jacob ben Mosche Moelln zurückgeht.
Die Geschichte besagt, dass Rabbi Jacob als Pate bei einer Beschneidung das Wickelband einer Torarolle
als Windel verwendet hat, da die Eltern so arm waren und keine Windeln hatten. Nachdem das Band gereinigt war,
durfte es wieder als Torawimpel verwendet werden.
Fortan wurden Wimpel mit dem Segensspruch bestickt, der die wichtigsten
Stationen im Leben eines männlichen Mitglieds einer Gemeinde benennt.
Zwischen dem ersten und dritten Lebensjahr wird dann im Rahmen der Zeremonie
"Mappa Schuletragen" der Wimpel feierlich in der Synagoge übergeben
und ebenso während der Bar Mizwa. Mancherorts wurde er auch bei der Hochzeit auf die Chuppa gelegt.
Für meine Torawimpel verwende ich nur feinstes Leinen.
Ein Wimpel besteht aus vier Bahnen mit je 90 cm Länge und 20 cm Breite. Die
aneinander genähten Bahnen werden über die gesamte Länge bestickt mit dem
Namen des Kindes, seines Vaters, dem Geburtsdatum und dem Segensspruch.
Ich biete verschiedene hebräische Alphabetstile zur Auswahl sowie unterschiedliche,
zum Anlass passende Symbole.
Selbstverständlich sind auch Ihre eigene Ideen zur Gestaltung möglich.
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